Was ist Klangpädagogik?

Unter Klangpädagogik verstehen wir das entdecken der eigenen Körperwahrnehmungen und inneren Räume mit Hilfe von verschiedenen Klanginstrumenten. Es werden obertonreiche Klanginstrumente verwendet, die sich besonders dafür eignen sich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst besser kennenzulernen. Es handelt sich dabei um Naturtoninstrumente wie zum Beispiel Klangschalen, dem Gong, dem Koshi, der Elfenklangkugel, der Sansula, der Meerestrommel uvm.

Im Mittelpunkt der integrativen Klangpädagogik steht das Spiel und die damit verbundene Kreativität. Durch das Spielen lernen wir der Welt spielerisch zu begegnen und sie zu verstehen. Durch die Spiele mit den Klanginstrumenten kann man die Welt wieder mit anderen Augen sehen und spüren. Die Klangpädagogik bietet viel Platz für Kreativität, Fantasie und Ausprobieren. Es gibt kein richtig oder falsch, alles darf so sein wie es gerade in dem Moment ist.

 

 



Kinder können in der Arbeit mit Klanginstrumenten folgendes erleben:

    • sich selbst entdecken
    • sich entspannen und wohlfühlen
    • ihre eigene ursprüngliche Lebendigkeit erleben
    • zuhören, hinhören und lauschen
    • innere Fülle, Kraft und Lebendigkeit spüren
    • ihr Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl stärken
    • Vertrauen und Geborgenheit erleben
    • ihre Potentiale entdecken und stärken
    • eine Quelle inneren Glücks finden

 

Weiters schulen die Kinder durch die Klangpädagogik ihre:

      • Konzentration
      • Fantasie
      • Kreativität
      • kindliche Wahrnehmung von Klang, Musik und Schwingung
      • den Ausdruck der Gefühle
      • Wahrnehmung des eigenen Körpers und lernen ihre Bedürfnisse besser kennen.

 

Ich möchte in meinen Klangoase-Einheiten Kinder dabei begleiten, wieder mehr auf ihren Körper zu hören, ihn zu spüren, wahrzunehmen und zur Ruhe zu kommen, aber alles verbunden mit kreativem Spiel. Achtsamkeit ist dabei auch ein wichtiges Thema, das ich den Kindern vermitteln möchte. 

Jugendliche möchte ich begleiten mehr Achtsamkeit zu praktizieren, auf ihren Körper zu hören, wieder in die Entspannung zu kommen und auch mal abschalten zu können. 

Was bedeutet Achtsamkeit?

Unter Achtsamkeit versteht man die Fähigkeit, seine ganze Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment im Hier und Jetzt zu konzentrieren - ohne diese zu akzeptieren oder zu bewerten. NIcht nur auf die Körperempfindungen, sondern auch auf seine Gedanken, Emotionen, auf sein Tun im Hier und Jetzt. Es geht dabei auch darum, seine Gedanken, wenn sie doch mal abschweifen sollten, wieder liebevoll aber bestimmt zurück zum derzeitigen Moment zu bringen.

Die Achtsamkeit entspringt vor allem der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis und im Laufe der Zeit ist sie auch in der westlichen Welt angekommen. 

In unserer schnelllebigen Zeit sind alle nur noch dauergestresst, die ständige Reizüberflutung durch Handy, Fernseher, Social Media ist ein riesiges Thema und immer weniger Menschen können auf ihren Körper hören. Speziell Kinder und Jugendliche flüchten vor ihren Empfindungen und Gefühlen in Schweinwelten auf Social Media wo alles in Ordnung ist, um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Achtsamkeitspraxis ist heutzutage wichtiger denn je und sollte immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Durch eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis ist es möglich innere Ruhe und Gelassenheit zu trainieren und eine klarere Sicht auf Dinge zu haben. Man erhält ein erhöhtes Bewusstsein für körperliche und geistige Vorgänge und auch für sein Verhalten in Bezug auf gewisse Situationen. 

 

Achtsamkeit ist nicht schwierig. Wir müssen uns nur daran erinnern, sie zu praktizieren.
Sharon Salzberg

 

          

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